szmmctag

  • Update - es gibt mich noch!

    Hallo :)

    es gibt mich immer noch. Und meine Angst und Panikattacken sind eigentlich fort. Das hat mich dazu veranlasst, mit dem Rauchen aufzuhören. Zugegebenermaßen habe ich kleine Angstgefühle und mein Körper spinnt total rum. Aber das ist alles Peanuts im Vergleich zu dem, was ich durchgemacht habe. Wenn ich Zeit habe, werde ich Seminare zum Thema Angststörung und Panikattacken erstellen und abhalten.

    Climby

  • Geheilt

    Für alle, die glauben, dass es niemals vorbei ist: Lest Euch meinen ganzen Blog durch mit dem Wissen, dass ich hiermit schreibe, dass ich es geschafft habe. Nein, ich schalte keine Werbung und ich habe auch kein Buch geschrieben - noch nicht :). Das ist alles non-profit und grundehrlich geschrieben, selbst erlebt und überstanden.

    Ihr schafft das auch! Ganz sicher!

  • Angststörung und Darmspiegelung

    Hallo,

    ich möchte nicht vorenthalten, wie es mir letzten Mittwoch bei der Darmspiegelung ergangen ist. Klar wie Kloßbrühe - ich hatte tierisch Angst davor! Nicht nur vor dem Ergebnis, sondern vor dem Abführen und der Spiegelung und eigentlich am Meisten vor der Kurznarkose mit Propofol. Man liest soviel...

    Für alle Ungeduldigen : Eine Darmspiegelung zu machen, wenn man eine Angststörung hat ist überhaupt kein Problem!

    1.) Lange nicht so unangenehm, wie man liest
    2.) Keine Nebenwirkungen
    3.) Keine Ausfallerscheinungen, Bad Trips oder so bei der Spiegelung selbst
    4.) Keine nennenswerten Beschwerden nach der Spiegelung (nur Blähungen)

    Abführen
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    Ich begann also Dienstag Mittag mit der Vorbereitung : 2 Tage Urlaub und ab Mittag keine feste Nahrung mehr (dafür habe ich mir 2 Bier gegönnt). Um Punkt 17 Uhr habe ich mir das erste Glas Moviprep gegönnt. Lecker ist was anderes, aber das kann man wirklich trinken! Tip: Alle 15 Minuten ein 0,2 l Glas ist völlig akzeptabel. Danach einfach mit normalem Wasser nachspülen. Nach einer Stunde und 1 L moviprep rumorte zwar mein Magen, aber ich musste nicht. Angst - hatte ich etwas falsch gemacht? Beipackzettel: Wenn Sie nach 6 Stunden keinen Stuhlgang haben gehen Sie sofort zum Arzt. Super... Aber schon 15 Minuten später ging es dann los. Rohrfrei! Ca. 8 Stuhlgänge und 2,5 Stunden später war der erste Spuk vorbei. Es ist definitiv auszuhalten. Man muss einfach nur auf Toilette. Ich hatte keine nennenswerten Magenschmerzen oder sonstige Nebenwirkungen oder Beschwerden. Für diesen Tag war dann auch Ruhe. Ich konnte komplett durchschlafen.
    Am nächsten Morgen um 8 Uhr ging es dann mit dem 2. Liter los. Da ich allerdings schon vor dem Trinken bei meinem alltäglichen morgendlichen Stuhlgang einen kamilletee-artigen Stuhlgang hatte habe ich entschieden nur noch 1/2 Liter zu trinken. Das reichte wohl auch - später lobte mich der Arzt, dass mein Darm sehr gut gereinigt war. Nach den 0,5 l ging es dann knapp 1 Stunde später wieder los - ca. 4-5 Stuhlgänge mit reinem Wasser (Farbe: gelb). So muss es auch sein. Der halbe Liter war mein eigenes Risiko! Bitte nicht nachmachen.

    Darmspiegelung
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    Dumm: Ich hatte erst um 14.15 Uhr den Termin. Das war das Schlimmste. Ich quälte mich also mit Hunger und Rumoren noch mehrere Stunden zu Hause um auf den Termin zu warten - nicht sehr schön für jemanden mit einer Angststörung. Tip: Früh morgens einen Termin geben lassen. Dort angekommen verlief es sehr sehr schnell und professionell. Ehe ich mich versehen hatte lag ich mit einem Handtuch (nicht vergessen, wie ich!) auf einer Liege in seitlicher Lage und einer Art kleinen Watte in der Nase für die Sauerstoffzufuhr, sowie einem Pulsclip am Finger. Ruhepuls: 100. Geht eigentlich noch für mich! Dann wurde auch schon die Kanüle für das Propofol gelegt. Habe ich ohnehin kein Problem mit. 2 Minuten später war der Arzt da. Geben Sie ihm 4... hörte ich ihn sagen... mich fragen: mir wird schwindelig ist das normal..? und einen Zeitsprung später lag ich schon wieder halbwach und gespiegelt im Aufwachraum. Gemessen an der Angst vor Propofol und der Spiegelung war der 2-Sekunden-Schwindel lächerlich! Und ich habe eine große Angststörung! Es war geschafft! Undzwar ohne große Angst, komplett ohne Schmerzen und auch ohne Panikattacke. Und wenn ich das schaffe, schaffen das Andere auch! Dann die Nachfrage, ob alles ok sei. Der Arzt war neben mir und bejahte. Nichts gefunden. Das wars´. Fast 2 Jahre Angst vor Darmkrebs und vor der Spiegelung. 2 x abgesagt. Und jetzt war es vorbei! Ich hätte heulen können, musste mich aber auf die Blähungen konzentrieren... Ja, der Darm hat viel Luft und man hat leichte Magenkrämpfe, aber glaubt mir, wenn ich sage: Kinkerlitzchen! Der Erfolg über die Spiegelung und das tolle Ergebnis lässt diese Blähungen nichtig erscheinen.

    Nach der Darmspiegelung
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    Ich liess mich nach Hause fahren, hatte immer noch Blähungen. Aber ich war glücklich. Und hungrig! Durfte wieder alles essen sagte man mir. Zu Hause angekommen habe ich auch gegessen! Die Blähungen waren nach ca. 1-2 Stunden komplett weg. Tip: Viel Bewegen, auch wenn es unangenehm ist. Wenn Bewegen gar nicht geht : Seitlich hinlegen, Beine anwinkeln und Hand auf den Bauch. Jetzt, 1 Woche später ist alles ok. Meine Angst vor dem Allen war viel viel schlimmer als das, was passiert ist. Tip: Spart Euch die Angst. Es ist wirklich harmlos. Eure Angst davor ist schlimmer!

    Hoffe damit einigen Mut gemacht zu haben. Nochmal ganz verständlich : Die Darmspiegelung war schmerzfrei, ohne Nebenwirkungen, ohne unangenehme Situationen. Und für mich als Angst- und Panikpatient absolut vertretbar! In 10 Jahren (solange hat man Ruhe) werde ich die Prozedur wiederholen und nicht mehr soviel Angst davor haben! Oh.. und mein Arzt und sein Team waren wirklich toll! Total professionell und beruhigend.

    Ein letzter Tip: Googelt nicht nach der Darmspiegelung. Na, wenn Ihr hier angekommen seid habt Ihr das wahrscheinlich schon. Dann hört aber auch auf zu suchen, wenn Ihr das hier gelesen habt! Die Wenigsten schreiben über positive Erfahrungen. Glaubt mir - das schafft Ihr! 100%!

    Ich sage tschüss, denn ich habe mir und allen, die unter meiner Angststörung und Hypochondrie leiden versprochen, dass ich das Internet ab danach außen vor lasse. Keine Symptom-Googlelei mehr! Der Blog hat mir sehr gut getan. Sprecht darüber, schreibt darüber. Das war der Anfang vom Ende meiner Panikattacken. Alles Gute!

    Climby

  • Angst vor Untersuchung

    Hallo,

    jetzt mache ich noch eine letzte Untersuchung, die ich bestimmt über 1 Jahr vor mir hergeschoben habe. Und ich habe tierisch Angst davor. Nicht vor der Untersuchung, sondern vor dem Ergebnis. Natürlich handelt es sich wiedermal um Krebsgedanken. Es macht mich total verrückt, ich schlafe schlecht und habe aktuell alle Symptome, die auf diese Krankheit hindeuten. Schlimm. Angst ist wirklich etwas ganz ganz furchtbares! Vor allem, wenn man sie nicht unter Kontrolle hat.

    Climby

  • Also manchmal....

    .... gerade schreibe ich noch, wie dämlich das Suchen nach Krankheiten ist und schwupps erwische ich mich dabei, wie ich (mal wieder) nach Darmkrebs suche. Ergebnis: Mir geht es schlecht, ich habe Angst und gerade eben hatte ich einen Kurzschwindelanfall vor dem PC, bei dem ich regelrecht zusammengezuckt bin. (und danach habe ich auch gleich gegoogelt).

    Bescheuert!

  • Puh... es wird Zeit

    Hallo,

    es wird Zeit, dass sich meine körperlichen Querelen mal wieder in ein Normalmaß bewegen. Ich fühle mich nicht wohl, kann aber nicht genau definieren, woran dies liegt. Also nützt es auch nichts danach zu googlen. Außerdem kenne ich die ersten 200 Ergebnissseiten für "derealisation" und "schwindelt" bereits auswendig :)

    Wenn ich mal zurückblicke... Angefangen hat alles mit einem Gefühl der fehlenden Kontrolle über meinen Körper und einem damit verbundenen Gefühl von Unwohlsein und Derealisation, heisst, ich habe mich nicht wirklich im Hier und Jetzt gefühlt bzw ich konnte es nicht .. hm.. realisieren. Vor ca. 2 1/2 Jahren begann dann meine schlimme Angstphase mit täglichen großen Angstschüben und schweren Panikattacken bis hin zum vollständigen Kontrollverlust über meinen Körper (und meine Seele). Ich wachte morgens auf und hatte schon Angst - viel schlimmer noch manchmal : ich wachte mitten in der Nacht auf und hatte eine Panikattacke. Diese Zeit hat mich um viele Jahre altern lassen. Ich habe schlecht geschlafen, viel getrunken und habe meine gesamte Lebensfreude verloren. Aus diesem Tal zu kommen war nicht einfach. Vor allem nicht, wenn sich das Angstgefühl mit einem Globusgefühl paart. Nach ca. 1 Jahr konnte ich erreichen, dass sich meine Angst von täglich auf ein paar Tage die Woche beschränkt und die Panikattacken wurden schwächer. Leider begann dann meine Phase der Hypochondrie bzw Cyberchondrie. Nichts und niemand, kein Arzt und keine Person konnte mich von dem Gedanken abbringen, dass ich schwer krank bin. Dutzende von Arztbesuchen absolvierte ich 2010, die meisten davon bei Fachärzten. Es war aber auch so offensichtlich: Googelte ich nach meinen Symptomen fand ich jedesmal eine Krebsart. Oder wollte ich sie finden? Ich weiss es nicht mehr. Die Arztbesuche hatten zweierlei Auswirkung auf mich. Zum Einen, dass ich ständig gestresst von Arzt zu Beruf und Beruf zu Arzt pendelte (es sollte ja keiner in der Arbeit mitbekommen) und zum Anderen, dass man in eine Art Sucht verfällt, sich selbst anhand von diversen Untersuchungen zu beweisen, dass man nicht krank ist. Geht aber nicht. Völlig unmöglich. Das Suchen meiner Symptome bzw nach Krankheiten im Internet hatte ein zweites Mal meine Lebensfreude zerstört, die zwischenzeitlich schon wieder aufgeblüht hatte. Was ist heute? Heute fühle ich mich... besser. Nichts ist weg. Ich habe noch immer Angst vor Krankheiten und schwere Unwohlsein-Gefühle, aber es ist anders. Ich fixiere mich nicht mehr darauf. Meist hilft mir, wenn ich mir sage: Jetzt wartest Du 20 Minuten. Wenn es dann schlimmer ist gehst Du zum Arzt. Wenn es nach 20 Minuten gleichbleibend ist warte ich weitere 20 Minuten. Meist bin ich in dieser Zeit dann durch andere Sachen so abgelenkt, dass sich das verflüchtigt. Aber zumindest suche ich nicht mehr danach im Internet und ich denke nicht mehr : so, jetzt kippst Du um und bist tot. Naja, sagen wir nicht mehr so oft.

    Leidet Ihr unter Angstgefühlen und habt körperliche Auswirkungen : bitte bitte sucht nicht danach im Internet. Es wird alles nur noch schlimmer. Foren, Portale und Webseiten sind vollgekleistert mit Ratschlägen, schlimmen Erfahrungsberichten und am Schlimmsten : Pseydo-Hobby-Ärzten. Auch die Online-Expertenseiten.... welcher seriöse Arzt gibt im Internet Ferndiagnosen per Chat oder Forumsbeitrag? Das ist fast fahrlässig, wie ich finde. Menschen, die dort Hilfe suchen brauchen Hilfe! Die findet man dort aber nicht. Vor allem nicht als Cyberchonder. Man will nur lesen, was man lesen will. Beruhigt werden. Sobald ein Online-Arzt oder ein anderer Mensch die Angst schürt (die meisten wissen ja nicht, wie man sich insgesamt fühlt) verfällt man in Panik.

    Ich habe soweit mit den vielen Arztbesuchen abgeschlossen und kann sogar wieder lachen. Nicht immer, aber öfter. Zwei Untersuchungen, die ich nun seit über 2 Jahren im Hinterkopf mitschleppe mache ich noch. Dazu rieten mir auch die Fachärzte, denen ich letztendlich meine Situation schilderte. Einfühlsam sagten sie, dass es eine notwendige medizinische Maßnahme wäre hier Sicherheit zu schaffen, um das Kapitel abzuschliessen. Zumal ja auch tatsächlich körperliche Beschwerden existieren, die eigentlich nicht existieren. Gerade Magen- und Darmgeschichten sind häufig psychosomatisch und bringen keinerlei Untersuchungsergebisse zum Vorschein. Dann muss ich mich damit aber auch abfinden.

    Climby

  • Am frühen Abend

    Hallo,

    also mein Tag ist das heute nicht. Aber es ist besser. Keine Ahnung, was heute los ist und war, aber es war nicht gut. Es ist (leider) nach wie vor für mich unbegreiflich, dass ich keine Krankheit habe. Das geht nicht in mein Gehirn. Dieses macht sowieso was es will. Ohne mich zu fragen. Schmerzen, Angst, Sorgen und körperliche Querelen.

    Climby

  • Nach knapp 1 Stunde

    Hallo,

    etwas besser. Vielleicht eine Blasenentzündung? Würde das häufige Pinkeln und den Schwindel erklären, der mich in die Panikattacke hat gleiten lassen. Inzwischen bin ich etwas ruhiger. Toll ist es nicht, aber richtig Angst habe ich auch nicht. Der Kälteschauer vorhin war übrigens das offene Fenster :) Jaja, lacht Ihr nur, ich weiss genau, dass es anderen genauso geht wie mir ;)

    Climby

  • Nach 30 Minuten

    Hallo,

    bestens! Jetzt zieht auch noch mein Bauchnabel beim Pinkeln. So wie schon ein paarmal. Ganz beunruhigend und stark. Das sind furchtbare Schmerzen, man kann sich anschliessend erstmal nicht aufrichten.

  • Zwischenstand nach 20 Minuten

    Hallo,

    so, habe mir vorgenommen, ich warte 20 Minuten. Und nun? Nicht viel besser. Ohrensausen ist dazu gekommen. Vielleicht wirklich Kreislauf? Sehr unangenehm. Ich versuche weitere 20 Minuten auszuhalten....

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